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Pen and Paper Arkovia: Die verschwundene Verlobte Teil 1

Wie ich es schon in meinem letzten Eintrag versprochen habe, möchte ich in diesem Blog auch über unsere Pen and Paper Abenteuer schreiben. Hier ist er also, der erste Eintrag aus Elos (und Daevas) Abenteuerbuch. Ich hoffe er gefällt euch, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :)

 

Einleitung

Eine Bardin auf dem Weg zur Berühmtheit, ein Gestaltwandler auf der Flucht vor seiner Vergangenheit, eine Kämpferin auf der Suche nach Abenteuern und eine Zauberin auf der Jagd nach Geheimnissen und Wissen über die zweite Seele die in ihr wohnt. Beatrice, Viktor, Anakis und Elodie leben in der sagenumwobenen Stadt Arkovia. Eine Stadt so groß und voller Geheimnisse, dass es dort nie langweilig wird.  Zu unfreiwilligen Rebellen gemacht versuchen die vier Gefährten diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen, die Stadt etwas aufzumischen und an Geld für ihr Theater zu kommen.

 

 

Elos (und Daevas) Abenteuerbuch

 

2. Oktober 1152 seit Gründung

 

Es war ein trüber Herbstnachmittag, recht ungemütlich aber wenigstens trocken. Wir hatte es uns gerade im Theater gemütlich gemacht und gingen unseren Beschäftigungen nach (du meintest wohl du spieltest faul mit dieser blöden Katze, die viel mehr Aufmerksamkeit bekommt, als ich) ... nun wie ich schon sagte gingen wir unseren Beschäftigungen nach, als es auf einmal an der Tür klopfte und ein (äußerst gutaussehender aber nerviger ), fein gekleideter, um Atmen ringender Mann vor unserem Theater stand. Graf Talador Duncombe. Er brauche dringend unsere Hilfe und  bot uns eine großzügige Bezahlung für unsere Dienste an, was uns natürlich sehr gelegen kam. Er sei auf der Suche nach seiner Freundin Elmara, mit der er sich schon des Öfteren getroffen habe. Eine laut ihm sehr charmante Dame, in die er unsterblich verliebt sei. Sie wollten zusammen ein Konzert besuchen aber seitdem er sie gefragt habe, sei sie nicht mehr aufgetaucht. Er machte sich große Sorgen um sie und bat uns Nachforschungen anzustellen. Zuletzt habe er sie in einem Restaurant gesehen und dort wollten wir unsere Suche beginnen.

 

Im Restaurant

Nachdem wir unsere Ausrüstung zusammengesucht und ich die liebe Fluff eingesammelt hatte (Sie ahnte wohl schon was du mir ihr vorhast ) machten wir uns auf den Weg zum nahen Restaurant "Tanzende Sonnen". Talador machte gut Tempo und so waren wir in wenigen Minuten schon da. Ein schmuckes Restaurant, nicht zu nobel aber mit gesalzenen Preisen. Im Eingangsbereich stand ein gut gekleideter Mann, drinnen erklang Klaviermusik und ein paar Gäste saßen an den Tischen. Talador schlug vor beim Personal nachzufragen, da sie hier des Öfteren gegessen hätten. Der Empfangsdiener erzählte uns Elmara sei ein  dankbarer Gast gewesen, immer freundlich. Doch das letzte Mal sei sie aufgeregt gewesen, irgendwas schien sie  geahnt zu haben. Von weiteren Bediensteten erfuhren wir die Dame sei seit 2 Wochen regelmäßig hier gewesen, hatte auch oft  alleine am Tisch gegessen, dort dann allerdings nur Wasser getrunken und gesagt sie habe keinen Hunger. Sie hätte schwer nachdenklich gewirkt.  Als wir Talador darauf ansprachen, erzählte und dieser den Grund für ihre Nervosität. Er hätte ihr eine Liebe gestanden und  sich mit ihr Verlobt (na kein Wunder, dass sie abgehauen war...)

 

Währenddessen redete Beatrice mit der  Klavierspielerin, von welcher der "liebe" Daevas mal wieder nicht die Augen lassen konnte (Hey ach komm schon ,die war mindestens ne 15-16) ... Jedenfalls erzähle sie ihr, Elmara hätte oft mit ihr geredet, sie war immer freundlich zu ihr und hatte sich immer Balladen gewünscht.

 

Der Weg zum Hotel

Als wir uns wieder auf den Weg machen wollten um unsere Suche fortzusetzen hielt uns der Empfangsmann auf. Gerade wartete vor dem Restaurant eine Kutsche mit der Elmara angeblich immer nach Hause gefahren sei. Dankbar für den Tipp gingen wir also wieder nach draußen. (Nun, nachdem du deine Katze, die den ganzen Laden auf den Kopf stellen wollte, endlich zu dir gerufen hattest... ) Unser Versuch Talador loszuwerden scheiterte leider, er ließ sich nicht abschütteln und bestand darauf mitzukommen. Doch immerhin bezahlte er den  Kutscher, einen wenig sympathischen Mann mit einer Kutsche, die laut Viktor direkt aus der Hölle zu kommen schien. Nun ich muss ihm zustimmen, ziemlich geheuer sah dieses Gefährt mit den riesigen schwarzen Pferden wirklich nicht aus. Wie zu erwarten bekam Viktor die Kutschfahrt nicht sonderlich gut (Was musstet ihr ihn auch mit Käse ärgern, dieses Zeug ist sowieso ekelhaft) doch ein "Unfall" konnte gerade noch verhindert werden. Zumindest auf dieser Fahrt...

 

Hotel "Zur weißen Krähe"

Angekommen am Hotel setzten wir unsere Untersuchungen fort. Das "Zur Weißen Krähe" befindet sich in der Stadt der Diebe und ist ein etwas zwielichtiger Ort. Äußerst unpassend für eine angeblich feine Edeldame. Ziemlich eng und dunkel, seltsame Gestalten an den Tischen und nicht allzu sauber. Was uns auf die (zugegeben grandiose) Idee brachte, uns als Gesundheitsbehörde auszugeben. Es ist durchaus praktisch vom Theater zu kommen und so spielten wir unsere Rollen überzeugend und schafften es den Hotelbesitzer einzuschüchtern.  Er erzählte uns, dass Elmara hier ein Zimmer besaß. Heute Vormittag sei sie allerdings verschwunden, sie schien es sehr Eilig gehabt zu haben. Außerdem hätte sie oftmals Männerbesuch gehabt. Ein jüngerer Herr mit Schnauzbart, ziemlich verwegen und ein Draufgänger. Wir spielten unsere Rollen weiter und durften so das Zimmer von Elmara begutachten. Er führte und durch die verwinkelten Flure, gab uns schließlich den Schlüssel und ließ uns alleine. Nach einer kleinen Kissenschlacht mit Anakis (bzw in deinem Falle eine "Katzenwurfschlacht" ) machten wir uns daran das Zimmer gründlich auf den Kopf zu st...zu untersuchen...

 

Fluff musste als Hocker herhalten, um aus dem Fenster spähen zu können. "Seltsamerweise" war sie davon eher weniger begeistert und verkroch sich wütend auf das Bett auf dem sie einschlief und hoffte etwas Ruhe zu finden. Auf dem Tisch in der Ecke lag eine Zeitung, die etwa 1-2 Tage alt zu sein schien. Mehrere Artikel waren angestrichen und in diesen waren komplizierte und lange Worte markiert. Wir konnten uns allerdings keinen Reim darauf machen. Allerdings fanden wir auf der Zeitung einen Stempel, der uns verriet wo die Zeitung gekauft worden war. In der Schublade des Tisches fanden wir in einem Briefumschlag 2 Samenkörner von außerhalb der Stadt. Vermutlich von Sonnenblumen. Auf dem Bett lag ein ärmliches Leinenkleid, das nie sauber gemacht wurde.

  

Apropos Bett... um zu testen ob das Bett quietscht ließen Anakis und ich es uns nicht nehmen, dort etwas herumzuspringen. "Leider" unterschätzten wir dabei Anas Kraft und das Bett brach mit einem lauten Krachen zusammen, was die arme Fluff, die dort noch immer schlief in Todesangst versetzt und mit einem lauten Schrei davonlaufen ließ. Den aufgebrachten Hotelbesitzer konnte wir zum Glück wieder erfolgreich überreden und wiesen ihn auf die "riesigen Ratten" hin, die meine arme arme Katze so sehr erschreckt hatten. Mürrisch ließ er uns ziehen und wir begaben uns auf den Weg in die Rußstadt.

 

 

Fortsetzung folgt... 

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