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Pen and Paper Arkovia: Die verschwundene Verlobte Teil II

In der Rußstadt

Die nächste Kutschfahrt zur Rußstadt, in der die Zeitung gekauft worden war ging leider nicht so glimpflich für uns aus. Daevas konnte sich den "Spaß" nicht verkneifen mit Talador zu flirten, was dieser natürlich nicht allzu gut aufnahm. Viktor verlor diesmal seinen Kampf gegen die Übelkeit... 

 

In der Rußstadt angekommen fanden wir schnell die Verkäuferin der Zeitungen. Eine Halborkin. Beatrice schaffte es ihr Misstrauen etwas zu lindern und so erzählte sie uns schließlich, dass Elmara hier oft vorbeikommen würde und erst vor ein paar Tagen wieder bei ihr eingekauft habe. Das letzte Mal hatte sie es jedoch sehr eilig und keine Zeit etwas zu kaufen. Sie verriet uns außerdem, dass sich Elmara mit zwielichtigen Gestalten herumtriebe.  Ein sogenannter Ishkur sei oft mit ihr unterwegs und die Beschreibung passte mit der des ominösen Herren zusammen, der sie im Hotel besucht hatte. Sie sei wohl Mitglied in seiner Bande. Ihr Quartier befände sich ein paar Schritte weiter die Gasse hinunter. 

 

Nun hatten wir also eine weitere Spur und es schien wir wären unserem Ziel sehr nahe. Tatsächlich fanden wir den Schuppen sogleich und überlegte wie wir weiter vorgehen sollten. Auf der Straße vor dem Gebäude lungerten Ishkur und zwei seiner Bandenmitglieder herum. Sie schienen über irgendwas sehr aufgebracht zu sein, wir sahen Ishkur wild gestikulieren.  

 

Um erst einmal keine Aufmerksamkeit auf uns zu lenken beschlossen wir, Viktor mithilfe von Beatrice Zauber unsichtbar werden zu lassen, sodass er sich näher an die Gruppe und gegebenenfalls in den Schuppen schleichen konnte. Er begab sich also zur Schurkengruppe und lauschte dem Gespräch. Sie schienen gerade eine Mission vermasselt zu haben, Ishkur sprach von einer Lachnummer von der nicht noch mehr Leute erfahren durften. Während er redete rauchte er eine Zigarette nach der anderen, schien sehr gestresst zu sein. Nachdem er genug gehört hatte schlich sich Viktor näher an den Schuppen um zu sehen was sich dort drin befand. Nach ein paar Schwierigkeiten durch ein Netzt schaffte er es auch in das Gebäude zu klettern. 

 

Ganz anders erging es da Fluff. Ich wollte sie ebenfalls in den Schuppen schicken, nachdem ihr Lauschversuch nicht wirklich erfolgreich gewesen war. Nachdem sie also auf das Dach geklettert war, versuchte sie sich durch ein kleines Loch zu zwängen. (Nachdem du sie ganz sanft dazu gezwungen hast meinst du wohl) Allerdings blieb sie stecken und schaffte es auch durch meinen Zauber nicht sich zu befreien. Ihr klägliches Maunzen war herzerweichend, lockte jedoch leider auch eine andere Katze an und brachte einen Banditen dazu einen Stein nach ihr zu werfen. Zum Glück gelang es mir wenigstens diesen abzulenken und der zweite Schubs durch einen Zauber befreite sie schließlich und ließ sie im Schuppen landen in dem Viktor noch immer herumschlich. Im Schuppen fand er eine Menge Diebesgut in Kisten, alte Möbel und einen verhängten Wohnbereich. Leider entdeckte er dort auch bald Blutflecken auf dem Boden, sowie ein Haar auf dem Boden, das wohl von Elmara zu stammen schien... somit schien das Schicksal unserer Gesuchten leider klar zu sein... 

 

Doch noch etwas Anderes erregte die Aufmerksamkeit von Viktor und Fluff. In der Ecke entdeckte er einen Papagei, der Katze und Mann verschreckt anblickte und aufgebracht krächzte. Von Beatrice erfuhren wir schließlich, dass es sich dabei um einen Köningspapagei handelte, einen unter Barden sehr beliebten Vogel mit außergewöhnlichen Sprachkenntnissen. Sie wollte dem Vogel gerne ein neues Zu Hause schenken, da er bei uns viel besser aufgehoben wäre und uns im Theater sicher nützlich sein könnte (Ist ja nicht so, als hätten wir mit deiner Katze schon genug Ärger) 

 

Der Kampf

So beschlossen wir also, dass Anakis und ich die Banditen ablenken sollten, während Beatrice den Vogel holte. Die Ablenkung funktionierte jedoch leider nicht wie erhofft. Als ich auf Elmara zu sprechen kam wurde Ishkur auf einmal sehr aggressiv und griff an. So musste auch Viktor seine Unsichtbarkeit aufgeben und verwandelte sich in einen 2 Köpfigen Hund. Meine Angriffe schlugen leider fehl, ich wurde schwer verletzt und musste mich zurückziehen, während die anderen die Banditen mit Zaubern, Zähnen und Schwertern bekämpften. Ishkur stellte sich als ein harter Gegner heraus doch gemeinsam schafften wir es ihn zu besiegen. Meine Zauberkraft ließ mich zum Glück nicht mehr  lange im Stich und auch Fluff erwies sich als nützliche Kämpferin, die zusammen mit Beatrice unterstützung einen Banditen zu Schaschlik verwandelte. Anakis schaffte es schließlich uns, inklusive Talador zu verstören, indem sie mit Ishkurs abgehakten Kopf Fußball spielte. 

 

Einer der Banditen hatte schwer verletzt und vergiftet überlebt. Er war zuvor durch einen Zauber von Beatrice weggerannt. Ich überließ Daevas die Kontrolle (wurde auch Zeit) um ihm zusammen mit Ana so richtig Angst einzujagen. Er erzählte uns, dass Elmara die Bande gemeinsam mit ihnen aufgebaut habe. Sie hatten den Plan reichte Jünglinge auszunützen und so sollte Elmara Talador verführen. Allerdings habe Ishkur sie getötet und sie hatten sie in der Nekropole verscharrt.

Nachdem ich genug gehört hatte beschloss ich noch mal im Haus nachzusehen, ob es dort etwas zu holen gab. 

 

Währenddessen versuchte Beatrice den Papagei anzulocken. Sie erinnerte sich an das Lied, das Elmara sich immer von der Klavierspielern gewünscht hatte und sang es ihm vor. Dies führte dazu, dass er mit ihr redete und auf einmal ein Gespräch zwischen Elmara und Ishkus wiedergab. Sie hatten sich schwer gestritten. Elmara redete davon auszusteifen, sie habe sich in Talador verliebt und wolle ihn nicht belügen und ausrauben. Ishkur wollte davon nichts hören, sie brauchten das Geld dringend und sie solle sich nicht zu anstellen. Sie schrien sich an, er wurde immer aggressiver. Schließlich rastete Ishkur aus und schlug Elmara, wobei sie tragischerweise ums Leben kam. 

 

Als ich im Wohnbereich an der Kiste mit dem Blut vorbeikam meldete sich auf einmal mein Handspiegel. Ich vermutete schon, Daevas wollte mit mir über den Spiegel reden, wie er es manchmal tat, doch als ich ihn in die Hand nahm sah ich dort auf einmal Nebel und befand mich wenige Sekunden später in einer Vision. Ich sah die eben beschriebenen Szene aus Elmaras Augen, wie sie versuchte Ishkur zu beruhigen und sich zu entschuldigen, sein wütendes Gesicht und wie er sie nach hinten schleuderte. Ich war überrascht. So etwas hatte der Spiegel noch nie getan, ich muss dem dringend weiter nachgehen... 

 

Beatrice schaffte es in der Zwischenzeit den Vogel mit den Sonnenblumenkörnern anzulocken und sein Vertrauen zu gewinnen. So erweitertet sich unsere kleine Gruppe um ein neues Mitglied. ( Fluff hat ihn jetzt schon zum Fressen gern.)

 

Im Raum fand ich schließlich das Versteck, von dem der verängstigte Bandit gesprochen hatte und sackte Schinken, einen Beutel mit 100 Silbermünzen und eine goldene Halskette ein) 

 

Wieder draußen schafften wir es schließlich den völlig verstören Talador zu beruhigen und ihm vom Schicksal seiner Geliebten zu erzählen. Er wollte allerdings nicht akzeptieren, dass sie Tot war. Er bat uns mit ihm zu kommen und sie zu suchen. Es müsste doch eine Möglichkeit geben sie durch einen Zauber wiederzubeleben. Meine Bedenken wollte er nicht hören. Ich habe das Gefühl, da kommt noch mal gewaltig ärger auf uns zu... wie aufredend! 

 

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