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Buchrezension: Nevernight von Jay Kristoff

Heute geht es um mein liebstes Buch 2018: Nevernight von Jay Kristoff

 

Vor dem Kauf habe ich lange überlegt es mir zu kaufen, das Cover und die Beschreibung waren klasse, jedoch war ich mir noch nicht sicher, ob es auch hält, was es verspricht. Auf eine Empfehlung hin habe ich mich dann schließlich dafür entschieden und es nicht Bereut. Ich wurde sogar sehr positiv überrascht.

 

Handlung:

Als sie noch ein junges Mädchen war, wurde Mia Corveres Vater von Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva, den mächtigsten Männer des Reiches  hingerichtet. Ihre Mutter und ihr kleiner Bruder wurden gefangen genommen. Seitdem kennt Mia nur noch ein Ziel: Rache an diesen Männern. Durch den alten Mercurio bekommt sie die Möglichkeit dazu. Sie wird von ihm aufgenommen und aufgezogen. Doch Mercurio ist kein gewöhnlicher Mann. Er bildet Schüler für die "Rote Kirche" aus, einer Assissinengilde. Als sie bereit dazu ist schickt er sie auf den Weg um bei der "Roten Kirche" ihre Ausbildung abzuschließen. Begleitet wird Mia auf ihrem Weg von ihrer Schattenkatze "Herr Freundlich", der ihr stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch das Leben in der Assissinenschule ist keineswegs einfach für Mia. Sie hat mit so mancher Schwierigkeit zu kämpfen und muss lernen sich den Gefahren zu widersetzen die auf sie lauern.

 

Meinung:

Für mich war Nevernight die liebste Buchreihe in 2018. Die Geschichte sprüht über vor kreativen Ideen und ich liebe den Sarkasmus und schwarzen Humor, von welchem es in diesem Buch jede Menge gibt. Vor allem die Anmerkungen in Form von Fußnoten brachten mich oftmals sehr zu schmunzeln. Ich kann jedoch verstehen, dass dies nicht jedermanns Sache ist, man sollte sich das Buch nur kaufen, wenn man auf solche Art von Humor steht. Auch die direkte Schreibweise gefiel mir sehr. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund, ob es um Sex, Schimpfworte oder Gewalt geht. Ich finde das fehlt leider in so manchen "Erwachsenen" Fantasy Romanen, auch wenn es natürlich nicht in diesem Maß geschehen muss. Die Geschichte von Mia war durchweg spannend und viele Wendungen habe ich nicht kommen sehen. Man wird regelrecht süchtig nach dem Buch und möchte unbedingt wissen wie es ausgeht. Mia selbst mochte ich als Hauptperson sehr gerne, sie ist keinesfalls perfekt, hat viele Ecken und Kanten und dies macht sie authentisch. Ich mag Antihelden und dies ist sie definitiv. Besonders angetan war ich außerdem von Herrn Freundlich, ihrer Schattenkatze, die mit ihren Sprüchen für so manchen lustigen Moment sorgte.

Die Welt ist klasse beschrieben und bietet ein schönes, düster gefährliches Flair. Besonders gefallen hat mir Mias Heimatstadt. Man schafft es völlig in diese Welt mit ihren Geschichten und Göttern abzutauchen, der Autor schaffte eine glaubwürdige Hintergrundgeschichte und hinter vielen Plätzen oder Personen steckt eine neue Interessante Geschichte, die diese glaubhaft in die Welt und ihr Gesamtbild einbindet. Besonders interessant fand ich den Gedanken, dass es nur eine sehr kurze Zeit im Jahr gibt, in der es wirklich dunkel ist.

 

Fazit:

 Der Band macht definitiv Lust weiterzulesen und der ebenso grandiose 2. Teil wurde gleich danach gekauft und verschlungen. Die Reihe ist für Leute geeignet die düstere Atmosphäre und Antihelden lieben und direkte und sarkastische Sprache mögen. 

 

Bewertung:


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